FAQ

Wie wirkt ein IUP?

Die Wirkung beruht im Wesentlichen auf der Freisetzung von Kupferionen. Diese immobilisieren die Spermazellen und verhindern somit die Befruchtung der Eizelle. Darüber hinaus verändern die Kupferionen das biochemische Milieu der Gebärmutter und hemmen somit die Einnistung der Eizelle.

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Wann sollte ein IUP bei der Patientin gelegt werden?

Es wird empfohlen, das IUP während oder kurz nach der Menstruation einzusetzen. Kann eine Schwangerschaft ausgeschlossen werden, kann das IUP zu jeder Zeit während des Zyklus eingesetzt werden. Nach einer Geburt sollte das IUP nicht vor Ablauf von sechs Wochen gelegt werden, da dies die Möglichkeit einer Perforation oder einer Ausstoßung erhöht. Es bestehen keine Bedenken gegen das Stillen bei liegendem IUP.

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Gibt es Wechselwirkungen zu anderen Medikamenten?

Die bisherige Erfahrung belegt, dass im Allgemeinen eine Beeinträchtigung der kontrazeptiven Wirkung der Mona Lisa IUPs durch andere Medikamente höchst unwahrscheinlich ist. Veröffentlichte Berichte deuten jedoch auf eine verminderte Wirksamkeit bei Langzeitanwendungen von nicht- steroidalen, entzündungshemmenden Medikamenten (im Besonderen Acetylsalicylsäure) und Kortikoiden hin. Kurzeitanwendungen von nicht- steroidalen Entzündungshemmern bei der Behandlung von Dysmenorrhoe scheinen die kontrazeptive Wirkung nicht zu beeinflussen.

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Wann darf ein IUP nicht angewendet werden?

Mona Lisa IUPs dürfen nicht angewendet werden bei:

  • Bösartigen Erkrankungen im Genitalbereich
  • Vaginalen Blutungen
  • Schwangerschaft
  • Früherer Eileiterschwangerschaft oder Faktoren, die dafür prädisponieren
  • Infektionen im Genitalbereich
  • Sexuell übertragbaren Krankheiten während der letzten 12 Monate
  • Schwangerschaftsabbruch mit einer Infektion während der letzten drei Monate
  • Entzündliche Erkrankungen im Beckenbereich
  • Fehlbildungen der Gebärmutter (angeboren oder erworben)
  • Kupferallergie
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Dürfen Kernspinuntersuchungen (MRT / MRI) bei liegendem IUP vorgenommen werden?

Die Anwendung von Kernspinuntersuchungen bei Frauen, die ein Kupfer-Intrauterinpessar (IUP) zur Empfängnisverhütung tragen, beeinträchtigt gemäß unten aufgeführten Literaturstellen bei einer Stärke von bis zu 3,0 Tesla weder die MRT-Untersuchungsergebnisse noch die Funktionstüchtigkeit des IUPs.
Tests, die bezüglich der MRI-Problematik bei Kupfer-Intrauterinpessaren durchgeführt wurden, besagen, dass die Funktionalität von Kupfer-IUPs in-situ bei Aufenthalt in der näheren Umgebung eines MRI-Arbeitsplatzes, an welchem mit einer Stärke von bis zu 3,0 Tesla gearbeitet wird, nicht beeinträchtigt wird. Dies gilt für alle Arten von Kupfer-Intrauterinpessaren.
Der metallene Bestandteil des Kupfer-IUPs kann als Artefakt erkannt werden, dessen Ausmaß aufgrund der minimalen magnetischen Empfänglichkeit des Kupfers äußerst gering ist.

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Correia L, et al., Magnetic resonance imaging and gynecological devices. Contraception, 2012, Vol. 85, pp. 538-43.
Mark AS, Hricak. Intrauterine contraceptive devices: MR imaging. Radiology 1987, Vol.162, pp. 311-314.
Kido A, et al. Intrauterine devices and uterine peristalsis: evaluation with MRI. Magnetic Resonance Imaging, 2008, Vol. 26, pp. 54-58.
V. Berger et al. Magnetic field interactions of copper-containing intrauterine devices in 3.0-tesla magnetic resonance imaging: in vivo study. Korean J Radiol 2013, Vol. 14, pp. 416-422.
M. Zieman et al. Copper T 380A IUD and magnetic resonance imaging. Contraception 2007, Vol. 75, pp. 93-95.

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